Zu Beginn ist jedes Bild
ein Abenteuer.
Im Laufe der Arbeit wird es
zu einem Vertrauten.
Zuletzt stehe ich davor wie
vor einem Freund,
den ich glaube, nicht gut
genug zu kennen.

Details zeichnen -
und wieder verstecken.
Anderes hervorheben
und betonen.
Etwas hinzufügen,
verknüpfen mit dem Vorigen.
Wie mit einem selbstgesponnen Faden
ein Bild weben.

Die Sprache der Bilder ist eine andere

als die der Worte.

Gefragt nach der Aussage des Bildes,

werde ich also nach der Übersetzung gefragt.


So, wie es immer wieder Neuübersetzungen

von Büchern gibt,

sind auch Bilder vielfach zu übersetzen.

In der Fülle dessen, was es gibt,

finde ich die Motive.

So wie diese sich dann

auf dem Papier zusammenfinden,

bilden sie etwas Neues,

und oft fügt sich Widerstrebendes

zu einer Harmonie.